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Gründung der Projektgruppe

Im Umgang mit Fans von Sportvereinen läuft was schief!

Diese nicht wirklich revolutionäre Feststellung geisterte schon eine ganze Weile durch die Köpfe bei einigen Mitgliedern der Piratenpartei. Diese Erkenntnis gab es bei vielen Menschen schon vor Eintritt bei den PIRATEN. Gerade wenn man selber Fan ist, merkt man diesen Umgang und das “Falsch laufen” immer wieder am eigenen Leib. Spätestens die erste Auswärtsfahrt mit Öffentlichen Verkehrsmitteln bewirkt einiges an Gedankengängen und dass das doch nicht normal sein kann.

Jedoch hält sich die Unterstützung auf politischer Ebene in Grenzen. Es gibt seit Jahren große Demonstrationen von Fanorganisationen. Fans verbinden sich in Initiativen oder machen Fantreffen, Fanbeauftragte vernetzen sich – und gleichzeitig gibt es nur 1 Reaktionsrichtung auf politischer Ebene: Überwachung, Repression, Einschränkung von Grundrechten und immer wieder Drohungen. Da liegt der Gedanke nah:

Klassensprecher, tu doch was!

Die Kombination aus eigener politischer Aktivität und dem Erkennen von solchen Schwierigkeiten heißt im Umkehrschluss dann aber: Mach selber was!

Also haben sich nach kurzer Kommunikation über Twitter einige Mitglieder der Piratenpartei zusammen gefunden und eine Projektgruppe gegründet. Wir, die die Gruppe ins Leben gerufen haben, sind Burkhard Masseida, Björn Glienke, Christian Nissen, Konstanze Dobberke – Fans aus Hamburg, Berlin, Dortmund. Und dazu im Laufe der Zeit viele weitere.